Freier Termin am 9. Okt. 2014: Projekttag zur Deportation der Berliner Juden

Neues Angebot für Schulen an der "Topographie des Terrors"

News vom 16.07.2014

Der neue Projekttag mit dem Titel: "'Die Juden sind weg'. Die Deportation der Berliner Juden: Reaktionen und Entscheidungen" möchte Schülerinnen und Schüler für die besondere Bedeutung der Deportationen in der Verfolgungsgeschichte der Juden in Deutschland sensibilisieren.

In Berlin begann 1941 die Deportation von Juden in die Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager in Osteuropa. Insgesamt 61 solcher Transporte verließen bis Januar 1945 die Reichshauptstadt. Ziele waren Litzmannstadt (Lodz), Minsk, Riga, Kowno, Warschau und Auschwitz. Die letzte große Welle von Massendeportationen erfolgte im Rahmen der sogenannten Fabrikaktion im Februar 1943. Dennoch konnten einige Juden in Berlin untertauchen und auf diese Weise bis Kriegsende überleben.

Ausgehend von Video-Interviews mit Berliner Juden lernen die Jugendlichen wichtige historische Ereignisse sowie deren Auswirkungen auf einzelne Lebensgeschichten kennen und begegnen dabei grundlegenden Fragen wie denen nach dem damaligen Wissen und möglichen Handlungsoptionen.

Der Projekttag ist Teil der Reihe "Stimmen der Opfer am Ort der Täter" und nimmt fünf Zeitstunden in Anspruch. Für seine Erprobung an der Topographie des Terrors ist am 9. Oktober 2014 ein letzter Termin frei.

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Kontakt

Dorothee Wein dorothee.wein@cedis.fu-berlin.de

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