60. Bundesweites Gedenkstättenseminar vom 12.-14. Juni 2014 in Bad Urach

Archive und Sammlungen in Gedenkstätten. Herausforderungen – Lösungsmöglichkeiten und Praxisbeispiele

News vom 06.06.2014

Gedenkstätten, Archive und Museen verfügen über Dokumente, Quellen und Nachlässe zur NS-Geschichte. Das Seminar geht folgenden Fragen nach: Wie lassen sich Quellen für die Zukunft erhalten? Welche notwendigen Standards sind beim Archivieren zu beachten? Wie müssen Quellen aufbereitet werden, so dass eine außerschulische Bildung an Gedenkstätten, Museen und Archiven gelingt? Auf der Tagung sollen Möglichkeiten und Grenzen, die mit der Digitalisierung von Dokumenten verbunden sind, vorgestellt werden.

Am Freitag, 13.06. findet ab 14 Uhr eine AG zu Videozeugnissen statt, bei der Dorothee Wein vom Center für Digitale Systeme der Freien Universität Berlin anhand des Online-Archivs „Zwangsarbeit 1939–1945. Geschichte und Erinnerungen“ den Prozess vom Video- und Audio-Interview über dessen Digitalisierung, Transkription und inhaltlichen Erschließung bis zur webbasierten Bereitstellung aufzeigt; mit der Online-Plattform „Zeugen der Shoah“ sowie den Online-Einstiegen für Schulklassen wird zudem auf neue Formen der schulischen Vermittlung eingegangen werden. Die Online-Einstiege des Interview-Archivs „Zwangsarbeit 1939–1945“ bereiten Gedenkstättenbesuche aus einer biografischen Perspektive vor.

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