Videoaufzeichnung der Abendveranstaltung im Jüdischen Museum Berlin

News vom 25.11.2013

Anlässlich der Publikation der DVD-Edition „Zeugen der Shoah“ bei der Bundeszentrale für politische Bildung fand am 13. November 2012 ab 19:30 Uhr im Jüdischen Museum Berlin ein von David Dambitsch moderiertes Gespräch mit Eugen Herman-Friede und Hellmut Stern statt.

Eugen Herman-Friede beteiligte sich ab 1943 in Luckenwalde aus dem Versteck heraus am Widerstand gegen das NS-Regime und lebt heute in der Nähe von Frankfurt am Main. Hellmut Stern emigrierte 1938 als Zehnjähriger mit seiner Familie nach Harbin in der Mandschurei. Der weltbekannte Violinist lebt seit 1961 wieder in seiner Geburtsstadt Berlin.

Sie sind zwei von zwölf Überlebenden, deren Interviews im Zentrum der DVD-Edition „Zeugen der Shoah“ für Schulen stehen, die bei der Veranstaltung im Jüdischen Museum ebenfalls vorgestellt wurde. Die DVD-Edition „Zeugen der Shoah“ wurde am Center für Digitale Systeme in dem gleichnamigen von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin geförderten Projekt für die schulische Bildung entwickelt. In zwölf 30-minütigen Video-Interviews berichten Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung vom Fliehen, Überleben, Widerstehen und Weiterleben. Es handelt sich um videografierte Selbstzeugnisse von jüdischen Überlebenden der Shoah, von Sinti und Roma, von Homosexuellen, von politisch Verfolgten, von Opfern der „Eugenik" sowie von Retter*innen und Helfer*innen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung, zu der über 200 Gäste ins Jüdische Museum Berlin kamen, stand das Gespräch mit Eugen Herman-Friede und Hellmut Stern, das David Dambitsch moderierte. Im Anschluss daran folgte die Vorstellung der DVD-Edition "Zeugen der Shoah".

Eine gekürzte Videoaufzeichnung der Veranstaltung kann nun unter http://www.zeugendershoah.de/dvd-reihe/Im_Juedischen_Museum_Berlin/index.html angesehen werden.

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